Deine Vision umsetzen – stetig das Feuer schüren

Es ist heute Freitag, der 13. Januar 2023. Die ersten 13. Tage des neuen Jahres sind vorbei und so mancher Vorsatz gerät jetzt schon ins Wanken.

Meine Liste an Vorsätzen ist recht lang, denn ich sehe mir in den letzten Tagen des Jahres immer alle Lebensbereiche an und mein Grad der Zufriedenheit damit und überlege mir, wo es Anpassungen braucht und wo sogar ganz neue Visionen entstehen dürfen.

Mit so einer langen Liste bedarf es schon einiges an Achtsamkeit und Durchhaltevermögen, um dran zu bleiben.

Vor Jahren habe ich bei einem Vortrag eines chinesischen Heilers -leider weiß ich seinen Namen nicht mehr- Folgendes von ihm gehört:

Die meisten Menschen nehmen sich etwas vor, zum Beispiel regelmäßig zu meditieren. Dann fangen sie damit an, unterbrechen aber den Rhythmus. Wenn du Wasser zum Kochen bringen willst, musst du den Topf lang genug über das Feuer lassen. Wenn du heute ein bisschen meditierst, ist es, wie wenn du ein wenig den Topf über das Feuer hältst. Wenn du morgen unterbrichst, ziehst du den Topf ganz vom Feuer und das Wasser wird wieder kalt. Dann fängst du wieder an und machst so lange weiter, bis das Wasser wieder lauwarm wird. Das kannst du endlos so weiter führen, so wirst du nie Tee kochen. Du brauchst die Ausdauer, den Topf so lange über das Feuer zu halten, bis sich die gewünschte Wirkung zeigt.

Wie geht es dir mit deinen Visionen und Vorhaben für 2023? Bist du noch dran oder merkst schon erste kleine Widerstände? Und was tust du, um trotzdem dran zu bleiben?

Was mich dran bleiben lässt, das Feuer dauerhaft entzünden, sind verschiedene Punkte:

– Ein Sinn dahinter, ein Warum und Wofür, das auch mal größer als nur mein Wohlbefinden und mein Ego ist. Ich weiß ganz genau, warum ich etwas tun will. Sport treiben, für meine Gesundheit und mein Wohlbefinden, aber auch damit meine Kinder nicht irgendwann eine pflegebedürftige Mutter haben, um die sie sich Sorgen machen. Mich weiterbilden, für eine bessere Qualität meiner Arbeit, damit ich noch mehr Menschen begleiten kann, und letztendlich für eine bessere Welt. Öfters in die Natur gehen, weil es meinen Geist klärt, mich mit dem großen Ganzen verbindet, und weil ich daran richtig FREUDE habe.

– Freude unterstützt mich besonders, sei es in Form von Belohnung, oder wenn ich mir vorstelle, wie toll es sein wird, wenn das Ziel erreicht ist.

– Ich halte die kleinen Schritte, die ich gehe, in einem Tagebuch fest, denn wenn ich sie übersehe, habe ich das Gefühl, nichts erreicht zu haben und verliere Motivation. Ich habe also eine tägliche Erfolgsliste. Heute bin ich zum Beispiel ganz konsequent alle Treppen zu Fuß gegangen.

-Erholung zwischen den Schritten. Wenn ich zu viel hineinpacke und mit zu starkem Ehrgeiz arbeite, fühlt es sich sehr blad nach ARBEIT an, ich werde erschöpft und schlecht gelaunt. Die Erfahrung hat mir gezeigt, rechtzeitige Auszeiten sind soooo wichtig, damit ich überhaupt dranbleiben kann.

-Menschen, die mich unterstützen. Es ist so schön wenn jemand dein Wachstum beobachtet und dir dafür Anerkennung schenkt, und dich in den dunkleren Stunden auffängt. Überhaupt lohnt es sich, zu schauen, mit welchen Menschen man sich umgibt. Sind es welche, die dich prinzipiell unterstützen oder sind es Pessimisten, die gar nicht glauben, dass irgendwas möglich ist? Das können ganz liebe Menschen sein, die dich vor zu großen Herausforderungen schützen wollen, aber dennoch können sie dich ausbremsen.

-Routinen. Manche Dinge baue ich im meinem Alltag ein, so zum Beispiel 10 Minuten der Klärung am Morgen, was ich für den Tag will, was wichtig ist, wie ich mich fühlen möchte. Da diskutiere ich nicht mit meinem inneren Schweinehund herum, ob es ok ist, es heute mal nicht zu tun. es wird gemacht, so wie Zähneputzen.

Was hilft denn dir, dein Feuer stetig brennen zu lassen? Hast du bestimmte Routinen?

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